Buchrezension: „Frühaussteiger“ von Erik J. Roberts

Inhalt

Nachdem Sebastians Vater plötzlich gestorben ist, zieht er mit seiner Mutter um und muss mit vielen Veränderungen zurechtkommen. Nicht nur zuhause ist alles neu seit Sebastians Mutter einen neuen Mann an ihrer Seite und er eine Stiefschwester hat, sondern auch die Schule stellt sein Leben auf den Kopf. Verzweifelt ist Sebastian auf der Suche nach neuen Freunden und sucht den Anschluss. Vergeblich, denn alles, was er von seinen neuen Mitschülern erwarten kann ist Demütigung, Gewalt und Ausgrenzung. Das Mobbing wird immer schlimmer und auch die Lehrer scheint es nicht zu interessieren. Allen voran die sadistische Mathelehrerin, die Sebastian richtig fertigmacht. Obwohl Sebastians Probleme sich häufen, verliebt er sich in Annika aus der Parallelklasse. Sie schenkt ihm Hoffnung und er will nur noch eines: mit ihr zusammen sein. Doch die grausamen Attacken der Klassenkameraden gehen nicht spurlos an dem Jugendlichen vorbei und als es kurz darauf zu einer brutalen Schlägerei kommt, sieht Sebastian keinen Ausweg mehr und trifft eine folgenschwere Entscheidung.

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Fazit

Der Roman „Frühaussteiger“ von Erik J. Roberts beschreibt das Leben eines gemobbten Teenagers, der den Glauben an sich selbst allmählich verliert. Die Veränderung wird deutlich und emotional beschrieben, sodass der Leser sich gut in Sebastian hineinversetzen kann. Ein Jugendroman mit wichtiger Botschaft, den jeder Schüler einmal gelesen haben sollte.

Infos zum Buch

ISBN: 9781500821371

Autor: Erik J. Roberts

Titel des Buches: Frühaussteiger

Dieser Artikel erschien am 19. März 2015 ebenfalls im Kölner Stadt-Anzeiger.

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